Biografie

Biografie

Mit kultivierter Strahkraft beeindruckt die Sopranistin mimisch und gestisch einnehmend, vielfältig im farbigen Stimmeinsatz

EN Kreimendahl

Vita


Die junge fränkische Sopranistin und Harfenistin Theresa Steinbach begann ihre professionelle musikalische Ausbildung mit 15 Jahren, als Jungstudentin mit Harfe an der Hochschule für Musik in Nürnberg.

Sie studierte am Leopold Mozart Zentrum in Augsburg Elementare Musikpädagogik sowie Instrumentalpädagogik mit den beiden Hauptfächern Harfe und Gesang in der Klasse von Edda Sevenich.

Ihr Masterstudium „Musiktheater“ absolvierte sie an der Hochschule für Musik Nürnberg bei Prof. Johannes Mannov.


Bereits während ihres Studiums debütierte sie als Hexe in Henry Purcells „Dido und Aeneas“ am Staatstheater Augsburg.

Nach ihrem Abschluss wurde sie Ensemblemitglied im internationalen Opernstudio des Staatstheaters Nürnberg, wo sie als Papagena (Zauberflöte), Annina (La Traviata), Clothilde (Norma), Frasquita (Carmen), Vallencienne (Die Lustige Witwe) und als Minerva und Amor (Il ritorno d´Ulisse) überzeugen konnte.

Sie debütierte 2022 in St. Gallen als Adele (Die Fledermaus). In der Spielzeit 23/24 sang Sie am Staatstheater am Gärtnerplatz in München (Adele/Fledermaus) und debütierte am Nationaltheater Mannheim als Fennimore in Kurt Weill´s "Der Silbersee".

Die Wiederaufnahme der Fledermaus- Inszenierung am Theater St. Gallen sang Theresa Steinbach im Dezember 2024 zusammen mit Rolando Villazon.

In der Spielzeit 2024/2025 debütiert sie am Staatstheater Regensburg als "Eitle" in "Der kleine Prinz" von Valtinoni und kehrt ans Nationaltheater Mannheim zurück und wird dort die Rolle der Stasi in "Die Csardasfürstin" singen.

Neben der Oper widmet sich die junge Sopranistin intensiv und leidenschaftlich dem Lied. So war sie Finalistin beim Richard Strauss Wettbewerb in München, unter der Leitung von KS Brigitte Fassbänder und gab Liederabende mit Liliana Michelsen, Prof. Marcelo Amaral und Prof. Kilian Sprau. 2015 gewann sie beim internationalen Giullio Perotti Wettbewerb den Sonderpreis für die beste Interpretation eines deutschen Kunstliedes.

Auch auf der Konzertbühne ist Theresa Steinbach regelmäßig solistisch präsent, unter anderem mit Werken wie Brahms „Requiem“, Haydn „Die Schöpfung“, Mozart „Exultate Jubilate“, Mendelssohn „Elias“ und Bach „Matthäuspassion“. Sie musizierte vor und hinter der Kamera des Bayrischen Rundfunks und sang die Auferstehungshistorie von H. Schütz im Rundfunk ein.


2023 gründete Theresa Steinbach gemeinsam mit dem Gambisten Jakob Rattinger das Barockensemble DuoVoice². Gemeinsam touren sie mit ihrem Programm "Ich werde mit Vergnügen in deinen Armen liegen" durch Deutschland und Österreich, sie eröffneten die Barocktage Schrobenhausen und durften 2025 ihr Debütalbum "DuoVoice²" veröffentlichen.


Theresa Steinbach wurde schon im jugendlichen Alter mit zahlreichen Preisen ausgezeichnet. Sie war Finalistin beim Bundeswettbewerb Berlin und beim Meistersinger Wettbewerb in Nürnberg. Zuletzt gewann sie den ersten Preis beim internationalen Giullio Perotti Wettberwerb, sowie den Sonderpreis für die beste Interpretation eines deutschen Kunstliedes.

Des Weiteren wurde sie mit dem Kunstförderpreis der Stadt Augsburg ausgezeichnet.


Theresa Steinbach war von 2010-2016 Stipendiatin von der Organisation Live Music Now. (Schirmherschafft Lord Yehudi Menuhin)


Im Auftrag des Verein Menschen brauchen Menschen e.V. spielt und singt Theresa Steinbach regelmäßig Konzerte auf der Palliativstation des Zentralklinikum Augsburg und Haunstetten um Musik dorthin zu bringen, wo Menschen nicht mehr selbstständig zu Konzerten kommen können.